Sportarten - Sport mit Cerebralparetikern in Österreich
Der Sport mit Cerebralparetikern ist im Österreichischen Behindertensportverband seit 1981 vertreten. Durch Erbringung guter Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene hat sich diese Gruppe die nötige Akzeptanz und Anerkennung verschaffen können.
1982 bei den Weltspielen für Cerebralparetiker in Dänemark nahmen bereits zwei Österreicher erfolgreich teil. Dies war der Ansporn für ein kleines Team von Sportwissenschaftern, Fachärzten und Therapeuten, das mit viel Enthusiasmus, Professionalität und Sorgfalt enorme Aufbauarbeit leistete.
1990 erfolgte durch ein Symposium im ÖBSV die Trendwende - weg vom Therapie-, hin zum Wettkampfsport - und neue Sportarten kamen dazu - Tischtennis, Radfahren, Wintersport und Boccia.
Gerade im Wintersport hat Österreich weltweite Pionierarbeit geleistet. Dr. Hartwig Maurer als CP-ISRA-Wintersport-Koordinator und Arno Hirschbühl als erfolgreicher Schiläufer bei Paralympics und Weltmeisterschaften untermauern diese Vorreiterrolle auch im Behindertensport.
Boccia hat in Behinderteneinrichtungen in Salzburg, Tirol, Oberösterreich und Wien einen wahren Boom erfahren, dessen bisheriger Höhepunkt der Gewinn des Vizeeuropameistertitels 1997 war.